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intern:spieler:kilaba
Steckbrief

Name: Kilaba
Beruf: Attentäterin
Nebenbeschäftigung: unbekannt



„Wo bin ich?“, schoss es mir durch den Kopf, der so sehr schmerzte, dass ich ihn besser nicht angestrengt hätte. Schmerzen am ganzen Leib zwangen mich auf dem Boden liegen zu bleiben und diese verdammte Finsternis hinderte mich daran auch nur zu erahnen wo ich mich befand. Es war feucht und kühl auf dem Boden und ein lautloser Lufthauch versuchte sich durch die Ritzen des porösen Mauerwerks zu zwängen… Ohne Erfolg.

Da sich meine Augen beharrlich dagegen wehrten die Dunkelheit zu akzeptieren, tastete ich um mich so gut es mir gelang, konnte jedoch keinen Anhaltspunkt entdecken der mir sagen konnte, was geschehen war. Beim zurückziehen berührte meine Hand plötzlich etwas kleines metallenes, einen Ring den sie sofort ergriff. „Oh nein“ stieß ich leise aus als mir klar wurde dass dies der Ring meiner Mutter war. Niemals hätte sie ihn freiwillig abgelegt. Ich sprang auf. Ich musste erfahren was geschehen ist und auch die gebrochenen Rippen in meinem Leib konnten mich nicht mehr davon abhalten. Ich tastete mich durch den kleinen Raum und stolperte mehrere Male über ein paar alte Säcke bis ich endlich etwas erfühlte, was ein Fenster hätte sein können. Ich brachte alle Kraft auf, die Holzlatten aus ihrer Verankerung zu lösen um den Raum mit Sonnenlicht zu fluten. Erst als die letzte Latte zu Boden fiel, wurde mir klar, dass nicht die Sonne sondern der Vollmond für das helle Licht verantwortlich war, das meine Augen wieder zu neuem Leben erweckte.

Ich blickte um mich und da ergriff mich das blanke Entsetzen. Es waren keine Säcke die sich mir vorhin in den Weg stellten, es waren Leichen, mindestens 10 Körper die dafür sorgten dass mir das Blut im Körper gefror. Ich kämpfte mit der Übelkeit während ich versuchte zu begreifen, welche Bestie dies hätte vollbringen können. Ich musste so schnell wie möglich fort von dort, das war klar, doch öffnete sich weder die Tür die ich nun am anderen Ende des Raumes erkannte, noch konnte ich mich durch die engen Gitterstäbe zwängen die sich mir als Fenster darboten. Ich nahm meinen Mut zusammen, durchsuchte vorsichtig die Kleidung der armen Leute und fand schließlich einen kleinen, kunstvoll geschmiedeten Dolch im Stiefel eines jungen Mannes. Mit dem Dolch in meinen zitternden Händen gelang es mir die Gitterstäbe lösen, die mir den Weg in die Freiheit versperrten. Ich zog mich gerade durchs Fenster nach draußen, als hinter mir eine vertraute Stimme ungewohnt aggressive Worte verlauten ließ. „Verdammt noch mal, stehen bleiben junges Fräulein!“, rief sie, „Du entkommst mir nicht!“. Diese Worte veranlassten meine Beine zu laufen als gäbe es kein Morgen und das wäre wohl auch der Fall gewesen, hätten sie es nicht getan. „Mein Stiefvater, die Bestie die hinter den Morden steckt?“, ich konnte es nicht glauben, „Er hat diese Menschen und meine Mutter getötet?“. Während meiner Flucht, den Ring die ganze Zeit fest umklammert mit meiner linken Hand, schossen mir alle möglichen Gedanken durch den Kopf, so dass ich nicht sagen kann wie lange ich durch die Nacht rannte. Schmerzen und Panik waren längst vergessen als ich den Wald erreichte, der mir wie ein trautes Heim vorkam. Dort angekommen versteckte ich mich so gut ich es konnte und das konnte ich wirklich gut, hatte doch mein Leben bisher nur aus Verstecken und Stehlen bestanden. „Das wird er mir büßen“, sagte ich zu mir und schwor Rache, „Morgen früh wirst du neben deinen Opfern liegen und ein Pfeil mit der Inschrift ‚Kilaba’ wird deine Brust schmücken.“.

So kam es. Doch auch wenn der krumme Pfeil aus meinem selbstgeschnitzten Kurzbogen eine so qualvolle Wunde verursachte, dass mein Stiefvater stundenlang nach Erlösung flehte, die ihm niemand gewährte, so war der Hass noch immer da.

Kein Mann wird es jemals wagen mir auch nur ein Haar zu krümmen, so wahr ich Kilaba heiße.

Kodex:

1. Die Attentäterin akzeptiert nur Aufträge, die sich gegen männliche Personen richten. Die Annahme und Erfüllung des Auftrags geschieht in eigenem Ermessen.

2. Das männliche Geschlecht kann zu jeder Zeit zum Opfer werden, unabhängig davon ob ein Auftrag existiert oder nicht.

3. Weibliche Personen werden niemals angegriffen, außer im Sinne der Selbstverteidigung.

4. Die Attentäterin darf sich zu jeder Zeit und gegenüber jeglichem Geschlecht selbst verteidigen.

5. Frauen wird niemals Ausrüstung entzogen. Männer haben die Möglichkeit Teile zurückzukaufen

 
intern/spieler/kilaba.txt · Zuletzt geändert: 2020-11-21 19:25 von 127.0.0.1

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